Gimbal für Kamera: Die 9 besten Gimbals für DSLR & Spiegelreflexkameras!


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Früher nur in Hollywood Produktionen zu finden, heute auch aus dem Amateur und semiprofessionellen Segment nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist von dem praktischen Gerät mit dem sperrigen deutschen Namen „3-Achsen-Hand-Stabilisator“ oder einfacher aus dem englischen „Gimbal“. Dieses hilft dem angehenden oder bereits geübten Kameramann, nahezu ruckelfreies Bildmaterial auch während einer Bewegung zu bekommen. Gimbals haben in ihrer kompakten Ausführung für Handys und DSLRs schon längst den Markt erobert. Doch diese Vielfalt führt auch zu einer immer häufigen aufkommenden Frage: „Welches Gimbal ist denn nun das Richtige für mich?“

das beste gimbal für kamera

Genau bei dieser Entscheidung soll euch dieser Beitrag nun helfen. Wir stellen euch hier die unserer Meinung nach aktuell 9 besten Gimbals für Kompakt- und Spiegelreflexkameras vor.


Das beste Gimbal für Kameras

Das beste Gimbal zurzeit ist das DJI RS2, welches ein Eigengewicht von 1,3kg, eine Akkulaufzeit von 12 Stunden und eine Traglast von 4,5kg hat. Des weiteren hat es ein 3-D Fokussystem, Vollfarb-Touchscreen und ActiveTrack 3.0 Force Mobile Funktion, welches das aktive Tracking von Objekten während der Aufnahmen erlaubt. Das DJ RS2 Gimbal ist kompatibel mit den meisten Kameras.


Hier kannst du die Videoaufnahmen mit dem DJI RS2 sehen.


Die 9 besten Gimbals für Kameras

In diesem Abschnitt werde ich euch die derzeit besten 9 Gimbals für Kameras mit ihren Spezifikationen listen, damit du eine Übersicht über die neuen Modelle zum Vergleich hast.

1. DJI RS2

DJI RS2
Gewicht:ca. 1,3kg
Akkulaufzeit:12h
Traglast:4,5kg
Preis:ab 759€

Der aktuelle Spitzenreiter und Alleskönner ist unserer Meinung nach das DJI Ronin RS2. DJI hat mit dem RS2 die meisten Kritikpunkte der letzten Gimbal-Generationen ausgebessert und setzt nun den neuen Maßstab für Bedienfreundlichkeit, Multifunktionalität, Erweiterbarkeit und natürlich Stabilisierung eurer Aufnahmen. Doch genug der Lobeshymnen, was macht das Ding denn jetzt eigentlich so besonders?

Ein wichtiger Punkt bei jedem Gimbal ist natürlich das Eigengewicht. Bei einer größeren Kamera wie zum Beispiel der Lumix S1, mit entsprechender Linse und Zubehör, kann schon einiges an Gewicht zusammenkommen. Wenn dann das Gimbal dann noch einige Kilo wiegt, kommt man daher ohne regelmäßigen Besuch im Fitness Center oft schnell ins Schwitzen. Hier trumpft das RS2 mit einem Gewicht von gerade einmal knapp 1,3 Kilogramm mit allen Platten montiert. Das wird erreicht durch die Verwendung von leichten Materialien, wie zum Beispiel Kohlefaser in den Schwenkarmen. Dies sorgt auch für einen unglaublich hochwertigen Look.

Über das integrierte Farbdisplay lassen sich alle Einstellungen jederzeit bequem und übersichtlich ändern, ohne vorher komplizierte Blinkcodes auswendig kennen zu müssen. Auch die sehr schlicht gehaltene App zählt aktuell zu den Übersichtlichsten und ermöglicht schnelle Änderungen und Möglichkeiten zur Kalibrierung.

Ein weiteres Feature, nach dem sich viele User gesehnt haben, ist die Möglichkeit, die jeweiligen Arme in einer Position sperren zu können, um das Balancieren der Kamera auf dem Gimbal so genau und unkompliziert wie möglich zu machen.

Aber nun zum eigentlichen Zweck jedes Gimbals: dem Stabilisieren eures Videomaterials. Hier liefert das RS2 richtig ab. Der hauseigene „Titan“ Algorithmus ermöglicht ruhige und saubere Aufnahmen auch bei starken Bewegungen, wie wenn ihr mit eurem Motiv mitlaufen müsst oder aus einem Fahrzeug heraus filmt. Durch den neuen „Super Smooth“ Mode sollen sogar Brennweiten bis 100mm stabil verwendet werden können.

DJI bietet eine Vielzahl an Zubehör an, unter anderem einen montierbaren Griff, mit dem ihr das Gimbal im „Aktentaschen Modus“ verwenden könnt, um Aufnahmen in Bodennähe zu ermöglichen.

In der Pro Kombo bekommt ihr noch den hauseigenen Follow Focus mit dazu, welchen ihr direkt am Griff mit eurem Zeigefinger steuern könnt, wodurch ihr eurer Gimbal beim Fokussieren nicht mit mehr mit einer Hand halten müsst, um mit der Anderen am Fokusrad zu drehen.

Das DJI RS2 eignet sich durch sein großen Funktionsumfang, leichter Bauweise und starken Motoren sowohl für Einsteiger als auch für den professionellen Gebrauch mit schwereren Setups. Hier kannst du den Preis vo DJI RS2 auf Amazon sehen.

2. DJI RSC2

DJI RSC2
Gewicht:1,2kg
Akkulaufzeit:14h
Traglast:3kg
Preis:ab 419€

Das DJI Ronin RSC2 ist der kleine Bruder des Ronin RS2. Im Vergleich zu diesem, ist das RSC2 für kleinere und kompaktere Kameras ausgelegt und dadurch vor allem für Vlogger oder Reise Filmer interessant. Die auffälligsten Neuerungen sind das OLED Display, auf dem ihr alle eure Einstellungen immer im Blick habt und die Möglichkeit den Akkugriff umzuklappen. Dank dieser Funktion lässt sich das Gimbal nicht nur kompakt für den Transport zusammenfalten, sondern auch für verschiedene Anwendungen konfigurieren. Wie zum Beispiel dem „Aktentaschen-Modus“, für Aufnahmen in Bodennähe oder dem „Sling“ in dem ihr das Gimbal in einer Hand wie eine Schleuder haltet und die Kamera um die horizontale Achse drehen könnt. Auch könnt ihr in diesem Modus schnell vom Querformat, zum Filmen im Hochformat wechseln, um zum Beispiel Aufnahmen für Formate wie Instagram Storys zu erstellen.

Wie schon das RS2 kommt auch das RSC2 in der Pro Kombo mit dem „Raveneye“
Bildübertragungssystem und einigen zusätzlichen Goodies.

Zu den weiteren technischen Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger zählen die deutlich größere Traglast, höhere Akkulaufzeit, leicht erhöhtes Gewicht und etwas größere Dimensionen. Für erleichtertes ausbalancieren und sicheren Transport, sind auch hier die jeweiligen Achsen verriegelbar.

Alles in allem ein großartiges Gimbal für leichtere Setups und Vlogger. Die Vielzahl an Funktionen, kann für Einsteiger zu Beginn allerdings etwas überwältigend sein, bietet aber nach einer Eingewöhnungszeit großen kreativen Spielraum.

3. Zhiyun Crane 3S

Zhiyun Crane 3S
Gewicht:Ca. 2,5kg
Akkulaufzeit:12h
Traglast:6,5kg
Preis:ab 629€

Das Crane 3S ist das Gimbal mit der größten Traglast in diesem Vergleich. Die neuen Hochleistungsmotoren ermöglichen eine Zuladung von 6,5kg. Dadurch können neben normalen DSLRs auch professionelle Filmkameras wie die Canon EOS 1DX, Blackmagic Pocket Cinema und auch die Canon Cinema EOS, Sony FS und FX Modelle sowie die Red Digital Cinema Camera montiert werden. Um auch die in diesem Bereich oft langen Linsen unterbringen zu können, bringt das Crane 3S ein Erweiterungsmodul mit, welches sich an der Rollachse befestigen lässt. Durch dieses Modul lassen sich auch große Setups noch ausbalancieren, ohne mit einem der Arme zu kollidieren. Mit dem EasySling-Griff befestigt, bekommt man eine komfortablere Handhabung im aufrechten Betrieb oder bei der Nutzung des Underslung-Modus. In diesem lassen sich dann bequem Aufnahmen in Bodennähe machen. Alternativ montiert man den SmartSling-Griff und bekommt dann Bedienfeld und ein OLED-Display für die Kontrolle der Kamera- und Gimbal-Parameter. Durch den modularen Aufbau ist der Crane 3S auch kompatibel zu motorisierten Rollen, Kränen, Kabelkameras, Easyrigs und mehr.

Ein Nachteil des Crane 3S ist allerdings das Eigengewicht von knapp 2,5 Kilogramm, welches in Kombination mit einem schweren Setup zu einem beachtlichen Gesamtgewicht führt. Hinzu kommt noch, dass man durch die Position des Easy- oder Smartsling-Griffes das Gimbal weiter vom Körper entfernt halten muss, wodurch sich die Umstände noch erschweren. Ohne Hilfe eines Easyrigs sind hier längere Sessions kaum möglich. Auch führt die Ergonomie des Griffes oft dazu, dass man beim Umgreifen versehentlich Knöpfe drückt.

Wer allerdings professionelle Filmkameras mit dementsprechend schweren Linsen verwendet, der bekommt hier die passende Plattform zum verhältnismäßig günstigen Preis.

4. Moza AirCross 2

Moza AirCross 2
Gewicht:1,2kg
Akkulaufzeit:12h
Traglast:3,5kg
Preis:ab ca. 400€

Der Nachfolger des Moza Aircross unterstützt eine höhere Traglast von 3,2kg und wiegt selbst ca. 1,2Kilogramm inklusive Akku. Für die Befestigung der Kamera (Spiegellose oder DSLR) steht nun mehr Platz zur Verfügung. Sie kann theoretisch auch hochkant auf dem Gimbal angebracht werden Dank L-Bracket. Auch lässt sich die Roll-Achse wahlweise links oder rechts anbringen, was einen etwas größeren Spielraum für das Ausbalancieren unterschiedlicher Kameramodelle bietet.

Die Gimbal-Bedienung am Griff erfolgt über einen größeren Joystick sowie ein neues Drehrad mit RGB Beleuchtung, welches erweiterte Kontrolle auch über den Kamerafokus ermöglicht. Darüber hinaus ist ein kleines Display integriert, auf dem sich Statusanzeigen ablesen lassen.

Auch bei diesem Gimbal lassen sich die Achsen verriegeln, um ausbalancieren und Transport zu vereinfachen.
Die Motoren des Moza Aircross 2 sind außerdem sehr leise, dies kann vor allem an Sets, bei denen der Lärmpegel eine Rolle spielt, wichtig sein.
Die App ist ebenfalls sehr übersichtlich und die Steuerung zur Kontrolle der Bewegungen über das Handy funktioniert sehr gut. In der Pro Version befinden sich unter anderem noch ein IFokus M-Motor und eine Smartphone-Halterung im Lieferumfang.
Zwei kleine Nachteile sind zum einen ein leichtes Zittern bei manchen Winkeln und zum anderen das Fokusrad, welches keinen Widerstand hat, wodurch exaktes Fokussieren hin und wieder zum Ratespiel wird.
Ansonsten ist das Gimbal, was Preis-Leistung angeht, ganz oben mit dabei.

5. Moza Lite 2

Moza Lite 2
Gewicht:2,2kg
Akkulaufzeit:4-8h
Traglast:5,0kg
Preis:ab 470€

Im Vergleich zu den bisher genannten Gimbals, ist der Aufbau des Moza Lite 2 bewusst auf die Nutzung mit zwei Händen an dem horizontalen Haltegriff ausgelegt. Im Lieferumfang enthalten ist auch eine faltbare Haltevorrichtung, um das Gimbal in Drehpausen abzusetzen und Kalibrieren zu können. Der Aufbau ist zwar etwas wackelig, funktioniert alles in Allem aber sehr gut. Die Auslegung zur Verwendung an Filmsets merkt man auch daran, wie gut zugänglich und leicht austauschbar der Akku ist. Durch den Aufbau des Rahmens ist auch die Montage von externen Bildschirmen, Bedienelementen für Follow Focus und anderen zusätzlichen Erweiterungen gegeben.

Die Auswahl an verwendbaren Kameras reicht von Sony’s A7SII, Canon 5D MarkIV bis hin zu Kinokameras wie der Red Dragon oder der Alexa Mini.

Das Gimbal kann in drei verschiedenen Modi betrieben werden.
Der „Upright-Modus“ eignet sich am besten für Aufnahmen auf oder über Augenhöhe. Dieser Modus ist am besten in Situationen geeignet, in denen das Gimbal an der Oberseite eines Fahrzeugs montiert ist.
Der „Aktentaschen-Modus“ ist perfekt, wenn in engen Räumen gefilmt wird. Das Gimbal wird vertikal gedreht, um die Kamera auf Beinhöhe zu halten, genau wie eine Aktentasche, ohne die Notwendigkeit, sich zu beugen oder zu knien.
Der Underslung-Modus ist der Standardbetriebsmodus, bei dem der Kameramann das Moza Lite 2 einfach auf Brusthöhe vor sich hält.

Der abnehmbare Handgriff verfügt über ein Schnellwechselsystem, das eine einfache Montage und Demontage ermöglicht. Dank dieser Funktion kann der Moza mit einer Vielzahl an Geräten verwendet werden, zum Beispiel mit Stativen, Kränen, Rigs oder Drohnen.

Das Moza Lite 2 kommt in einem stabilen Hardcase Rollkoffer, welcher zwar den Inhalt perfekt sichert, allerdings sehr sperrig und nicht gerade mobil ist.

6. Zihyun Weebill S

Gewicht:ca. 0,95kg
Akkulaufzeit:14h
Traglast:ca. 3,5kg
Preis:ab ca. 300€

Der direkte Konkurrent zum DJI RSC2 ist das Weebill S vom Hersteller Zhiyun. Vom Aufbau her basiert es auf dem Weebill Lab, allerdings deutlich überarbeitet und verbessert. Alleine das Motordrehmoment wurde um 300% erhöht und diese Steigerung der technischen Daten zieht sich bei diesem Gerät bis ins Detail durch. Interessanterweise gibt Zhiyun allerdings keine offiziellen Angaben zur Traglast heraus, anscheinend sollen sogar bis zu 6kg möglich sein. Allerdings würden Setups in diesem Ausmaß nicht mehr verwendbar sein, da durch die Dimension des Gimbals die Freigängigkeit nicht mehr gegeben wäre. Tests haben gezeigt, das zum Beispiel eine Sony A7III oder eine Canon 5D Mark IV mit 24-70mm Objektiv noch gut funktionieren, also alles darunter sollte für das Weebill S kein Problem sein.

Der untere Stativgriff lässt sich abschrauben und am oberen Teil befestigen, um in den „Aktentaschen-Modus“ zu wechseln und Shots in Bodennähe zu bekommen.

Wie bei den größeren Modellen lassen sich unterstützte Kameras auch direkt an das Gimbal anschließen, um die Einstellungen direkt über die Steuerelemente am Griff vornehmen zu können.

Generell lässt sich das Zhiyun Weebill S und dessen Funktionalität extrem ausbauen. Als Zubehör erhältlich sind diverse Anschlüsse, Motoren zum Fokussieren oder Zoomen über die App, etwa aus der Entfernung, Fernbedienungen, Tragehilfen, Signalverstärker und mehr.

7. Zhiyun Crane 2

Zhiyun Crane 2
Gewicht:ca. 1,3kg
Akkulaufzeit:18h
Traglast:3,2kg
Preis:ab 399€

Obwohl bereits die neuere Generation auf dem Markt ist, macht es Sinn sich die älteren Modelle anzusehen. Diese sind mittlerweile günstiger geworden und immer noch sehr gute Geräte. Das sieht man am Beispiel des Zhiyun Crane 2. Als erstes fällt sofort das OLED Display auf, welches man nun neu am Gimbalhandschaft vorfindet. Auf diesem Display wird angezeigt, in welchen Modus man sich aktuell befindet. Zusätzlich kann die Akkuleistung abgelesen werden und es können alle Einstellungen über das darunter liegende Drehrad angepasst werden. Generell überzeugen die angegebenen 18 (!) Stunden Akkulaufzeit, welche auch heute noch die meisten anderen Gimbals in den Schatten stellt. Am großen Fokusrad kann die Schärfe gezogen werden, über das Display wird die Sensitivität dafür eingestellt.

Solltet ihr ein Kameramodell haben, dass vom Crane 2 unterstützt wird, so können über USB alle Einstellungen direkt, mit den am Handschaft zur Verfügung stehenden Bedienelementen, eingestellt bzw. geändert werden. Das bringt einen großen Vorteil für die Nutzer, die nun nicht mehr die Einstellungen direkt auf der Kamera vornehmen müssen. Das war bei früheren Varianten oft schwierig, wegen eingeschränkter Sichtmöglichkeiten oder umständlichen Handling. 

Einen weiteren großen Pluspunkt erhält das Gimbal für das überarbeitete Schnellwechselplattensystem. Erstmals wird hier auf den Manfrotto Standard gesetzt. Somit kann die Kamera auf andere Stative etc. aufgesetzt werden, ohne die Schnellwechselplatte wechseln zu müssen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass andere Komponenten auch mit dem Manfrotto Standard ausgestattet sind.

Für unterstützte Kameras ist wieder die kabelgebundene Steuerung direkt über das Gimbal möglich, hier ist der Fokus allerdings auf Herstellern wie Canon, Panasonic und Sony.

8. DJI Ronin S

DJI Ronin S
Gewicht:1,8kg
Akkulaufzeit:12h
Traglast:3,6kg
Preis:ab 500€

Wie bereits beim Crane 2 erwähnt, ist das Ronin S schon etwas älter, aber keineswegs in die Jahre gekommen.
Die Rollachse ist um 45 Grad versetzt, was zum einen den Blick auf ein eventuell nicht ausklappbares Kamera-Display freigibt, und zum anderen auch bei schwereren Setups und langen Brennweiten günstig ist, wo der Schwerpunkt relativ weit vorne liegt. 

DJI bietet drei konfigurierbare Modi an, die jeweils über den M-Knopf angewählt werden können. Eine LED zeigt hierbei an, in welchem Modus man sich befindet.

Sehr intuitiv ist auch der Triggerknopf vorne am Gimbal. Hält man ihn gedrückt, geht das Ronin S in den Lock Mode. Diese Funktion hilft auch, um jemanden im Follow Mode zu verfolgen oder mit gedrückter Taste Kranfahrten zu simulieren.

Die Kamera kann mit dem Hotshoe Bracket bzw. der optionalen Blitzschuhhalterung für das DJI Ronin-S zusätzlich befestigt und gesichert werden, um der Kamera noch mehr Stabilität zu verleihen. Dies ist besonders dann empfehlenswert, wenn man das Gimbal an einem Fahrzeug oder im Rahmen von anderen Umgebungen nutzen möchte, bei denen hohe Fahr- oder Windgeschwindigkeiten herrschen und gegebenenfalls die Stabilität des Gimbals beeinflusst wird.
Die Akkus, die laut DJI zwölf Stunden halten sollen, sind in den Griff eingebaut. Diese Kombination lässt sich über einen Schnellverschluss vom Rest des Gimbals trennen. Dann kann man das Gimbal ohne den langen Batteriegriff mit einem Adapter überall anbringen – an Autos, Motorrädern, Booten, an allem, was sich halt so bewegt. Die Stromzufuhr kommt bei so einem Aufbau dann von einer externen Batterie. Hier kannst du das Ronin S auf Amazon sehen.

9. FeiyuTech G6 Plus

FeiyuTech G6 Plus
Gewicht:0,67kg
Akkulaufzeit:10h
Traglast:0,8kg
Preis:ab 199€

Kurz erwähnen wollen wir noch das FeiyuTech G6 Plus. Eines der günstigsten Gimbals. Wer einfach einen kleinen Camcorder, eine GoPro, eine Digitalkamera oder kleine Einsteiger DSLR Kamera hat und möchte, dass sein Bildmaterial besser stabilisiert wird, der kann zum G6 Plus greifen. Es bietet in fast allen Bereichen ausreichend gute Leistungen, die aber mit der teureren Konkurrenz nicht wirklich mithalten können. Viel günstiger wird man allerdings kaum ein Gimbal neu bekommen.

Gimbal Alternative

Glidecam XR-PRO

Falls du nach einer Gimbal Alternative suchst, könnte dich das Glidecam XR-PRO Schwebestativ etwas für dich sein. Glidecams sind Schwebestative, die durch Gewichte balanciert werden und für schwebende bzw. ruckelfreie Aufnahmen sorgen. Im Gegensatz zu den elektrischen Gimbals, braucht es bei den Schwebestativen viel Übung und Geschick, damit man die perfekten Aufnahmen bekommt. Dennoch schwören viele Profis immer noch auf Glidecams.

Halit Karagoez

Ich bin Teilinhaber von Filmen-Lernen.com. Ich lebe in Singapur und bin beruflich als Filmemacher und Online Marketing Manager tätig.

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